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Ein Tag in Montreal

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Frische Luft, Spaziergänge voller Entdeckungen und spektakuläre Erlebnisse

Als Metropole der Provinz Québec begeistert Montréal Besucher aus aller Welt – selbst bei einem kurzen Zwischenstopp. Was lässt sich an nur einem Tag in Montréal erleben? Hier finden Sie einen Guide für Ihren Ausflug in die größte Stadt der kanadischen Provinz Québec.

9 UhrDurchatmen

Die grüne Lunge der Stadt, der Parc du Mont-Royal, wurde von demselben Landschaftsarchitekten entworfen wie der Central Park in New York. Im Sommer zieht es Besucher an den Lac aux Castors – ideal für Picknicks und Spaziergänge –, im Winter ist der See ein beliebter Treffpunkt zum Schlittschuhlaufen. Seinen Namen verdankt der Park dem Hügel Mont Royal. Mit 234 Metern Höhe eröffnet er einen atemberaubenden Blick über die Stadt, den Horizont und die umliegenden Seen. Eine echte Auszeit mitten in einer Metropole mit mehr als zwei Millionen Einwohnern.

11UhrEin Museumsbesuch

Das Musée des Beaux-Arts de Montréal genießt international einen exzellenten Ruf – dank der Vielfalt und des Reichtums seiner Sammlungen. Vertreten sind Werke aus allen Epochen. Besucher entdecken archäologische Schätze aus dem Mittelmeerraum, aus Asien, Afrika, Amerika und dem Nahen Osten. Anschließend führt der Rundgang durch Kunst des Mittelalters, der Renaissance, des Barock, der Klassik und der Aufklärung bis hin zum Impressionismus sowie zur Gegenwartskunst, Fotografie und Design. Ein eigener Bereich für québecische und kanadische Kunst ergänzt dieses Angebot aus permanenten und wechselnden Ausstellungen auf höchstem Niveau.

13 UhrMarktküche

Zum Mittagessen geht es auf den Marché Jean-Talon, der durchgehend von 7 bis 18 Uhr geöffnet ist. Hier genießt man regionale Spezialitäten ebenso wie Aromen aus Asien und dem Nahen Osten. Die Stände sind reich gefüllt mit Schnittblumen, Obst und Gemüse, Meeresfrüchten – garantiert fangfrisch – sowie perfekt gereiftem Fleisch. Wer sofort probieren möchte, hat die Wahl zwischen Austern, Pizza, Burgern oder japanischen Spezialitäten. So wird die Mittagspause auf einem der größten Märkte Nordamerikas zum Genuss.

14.30 UhrEin Hauch von Europa

Zwar ragen in Montréal – wie in vielen großen Städten Nordamerikas – moderne Wolkenkratzer in den Himmel, doch das historische Zentrum hat sich seinen Charme vergangener Zeiten nicht verloren. Im Vieux-Montréal erinnern die Fassaden der niedrigen Häuser entlang der kleinen Kopfsteinpflasterstraßen an die europäische Architektur des 17. Jahrhunderts. Art-déco- und neoklassizistische Stile prägen diese Altstadt, in der sich Cafés mit einladenden Terrassen aneinanderreihen. Zu den Highlights zählen der Place d’Armes, an dem 1888 der erste Wolkenkratzer der Stadt entstand, sowie der Place Jacques-Cartier. Im Sommer ist er Fußgängerzone und voller Leben – mit Künstlern, Restaurants und Eisdielen. Im Winter verwandelt er sich in einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt.

17 UhrZeit für eine süße Pause

Wer jetzt Lust auf einen kleinen Snack hat, sollte unbedingt einen Bagel probieren – jene runden Brötchen mit Loch in der Mitte, pur oder mit Saaten, gefüllt oder ungefüllt. Man sagt, sie könnten es locker mit den Bagels aus New York aufnehmen. Am besten selbst kosten und entscheiden! Das Geheimnis des Montréaler Bagels liegt angeblich in einem Hauch Honig, der dem Kochwasser beim Sieden hinzugefügt wird.

18 UhrEin himmlisches Spektakel

Am späten Nachmittag zeigt sich die Notre-Dame-Basilika von ihrer eindrucksvollsten Seite. Jeden Abend um 18 Uhr und 20 Uhr findet hier ein schlichtweg grandioses Klang- und Lichtspektakel statt. Doch auch tagsüber lohnt sich ein Besuch. Die 1829 im neugotischen Stil errichtete Basilika ist berühmt für ihre Buntglasfenster und ihr tiefblaues Gewölbe, das mit Engeln und Sternen aus 24-karätigem Gold verziert ist. Einfach fantastisch.

20 UhrRegional oder raffiniert dinieren

Das Schöne an Montréal: Hier findet jeder Genussmensch genau das Richtige. Wer die Stadt zum ersten Mal besucht, sollte sich unbedingt an einer Poutine versuchen. Dieses Kultgericht aus Québec besteht aus Pommes frites, Käse und einer würzigen braunen Sauce. Das Restaurant La Banquise zählt zu den legendären Adressen, um sie zu probieren – und hat rund um die Uhr geöffnet. Feinschmecker hingegen lassen sich lieber dort verwöhnen, wo die québecische Küche neu interpretiert wird. Auf kunstvoll angerichteten Tellern verbinden sich frische, regionale und saisonale Zutaten harmonisch mit exotischeren Aromen. Ästhetik, Kreativität und feiner Geschmack prägen diese neue Generation der Spitzenküche.

Bildnachweise: ©iSotck / ©Unsplash

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