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Südsee: mit allen Sinnen genießen

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6 Momente, die unvergesslich bleiben

 

Die Südsee hat mehr zu bieten als das, was die Augen sehen. Hinter dem türkisfarbenen Wasser und den weißen Stränden verbirgt sich eine Kultur, die sich über Generationen geformt hat – in Aromen, Bewegungen, Handwerk und Ritualen. Wir berichten von sechs Reisemomenten, die lange nachwirken.

Was in keiner Weinkarte der Welt steht

Mitten in der Rangiroa-Lagune, Polynesiens größter, liegt auf einem kleinen Motu – nur eine kurze Bootsfahrt vom Dorf Avatoru entfernt – der einzige Weinberg der Südsee. Sechs Hektar, verloren im Pazifik. Was hier entsteht, sind weiße und Rosé-Weine von einer Mineralität, die nirgendwo sonst denkbar wäre: Zitrus, exotische Frucht, Meeresluft. Und wer möchte, begleitet den Abend mit einem Glas Mana’o Rangiroa – einem biologischen weißen Rum aus lokalem Zuckerrohr. Ein Geschmack, der von hier erzählt wie kein anderer.

Nathalie Michel in Südgeorgien / ©Nathalie Michel

Rangiroa, Polynesiens größte Lagune

  • Rangiroa oder Ra’iroa bedeutet „großer Himmel”
  • Größte Lagune in Französisch-Polynesien: 1.640 km²
  • Zerklüftete Riffaustritte, die durch Erosion geformt wurden – eine Landschaft wie aus einer anderen Zeit
  • Ein Paradies für alle, die es unter die Wasseroberfläche zieht

Der Fisch, der überrascht

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Der Mahi-Mahi ist kein schöner Fisch – breite Stirn, markante Kinnlade, bis zu zwei Meter lang. Doch wer ihn geschmort mit einer Vanillesauce aus lokaler Produktion auf dem Teller hat, versteht, warum er hier so geliebt wird.

Mindestens genauso unwiderstehlich: Fāfaru, ein Gericht, das zu Festen und besonderen Anlässen auf den Tisch kommt. Roher Thunfisch, lokale Gewürze, eingelegt in einem Sud aus Meerwasser und Süßwassergarnelen – verfeinert mit Kokosmilch. Intensiv, ungewohnt, ein Stück Südsee auf der Zunge.

Wenn der Körper erzählt, was Worte nicht sagen

Tanz Polynesien

Von Missionaren einst verboten, heute gefeiert: die tahitianischen Tänze gehören zu den bewegendsten Dingen, die man in der Südsee sehen kann. Der Tamure – der bekannteste unter ihnen – übersetzt traditionelle Lieder in Armbewegungen, die zu den Trommeln fließen wie Wasser. Jeden Juli verwandelt sich Papeete beim Heiva i Tahiti in einen Ort, an dem dieses Erbe nicht nur vorgeführt, sondern gelebt wird.

Was die Hände weitergeben

Kunsthandwerk Polynesien

Französisch-Polynesien ist auch ein Archipel des Handwerks – der Fertigkeiten, die von Hand zu Hand wandern.

Der Sarong, einst aus Tapa gewoben – einem pflanzlichen Stoff aus der Rinde von Feigenbaum, Uru oder Wildmaulbeerbaum – ist heute ein buntes Souvenir, das kaum Platz im Gepäck braucht, aber viel erzählt von dem, woher es kommt.

Auf Rimatara, einer der Austral-Inseln, ist die Korbflechterei mit Pandanus-Blättern weit mehr als ein Handwerk – sie ist eine Sprache, in der Generationen miteinander reden.

Und die Arbeiten der Bildhauer und Graveure des Archipels – Instrumente, Symbole, Figuren aus der polynesischen Mythologie – halten Geschichten fest, die kein Buch je vollständig übersetzen könnte.

Der Ursprung des Tattoos: Tinte, die bleibt

Kaffeebohnen

Der Legende nach ließ Gott Ta’aroa, der Schöpfer der polynesischen Kultur, die ersten Tätowierungen auf die Haut seiner Söhne zeichnen. Sie gaben die Kunst weiter. Die „Tatau“ ist bis heute keine reine Verzierung – sie markiert vielmehr den Übergang von der Kindheit ins Erwachsenenleben, begleitet Heirat, Trauer, Wandel. Sie ist Haut gewordene Biografie.

 

Fotonachweis: ©Studio PONANT/Laurence Fischer/Julien Fabro/Etienne Gontier/Sofia Quinones/©RogerPaperno für ©PaulGauguin Cruises; ©iStock

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Die Seele der Südsee wartet

Mit PONANT auf Kreuzfahrt in Französisch-Polynesien

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