Der Indische Ozean, der Pazifik, die Karibik – drei Reiseziele, die alle auf ihre eigene Weise verführen. Doch wohin zieht es einen wirklich? Und was unterscheidet diese Destinationen voneinander, wenn man genauer hinsieht? Wir haben alle drei für Sie unter die Lupe genommen.
Wie weit wollen Sie reisen?
Die Karibik ist mit rund 9.000 Kilometern und einem etwa zehnstündigen Flug ab Frankfurt die nächste der drei Destinationen – Direktflüge verbinden Deutschland beispielsweise mit Bridgetown auf Barbados oder Cancún. Zu den Seychellen sind es von deutschen Flughäfen aus rund 11 bis 12 Stunden, meist mit einem Zwischenstopp in Dubai oder Doha. Die Südsee, also Französisch-Polynesien, liegt am weitesten entfernt – gut 22 Stunden Reisezeit über Los Angeles, bevor man schließlich in Papeete auf Tahiti landet.
Wann ist die beste Reisezeit?
Die Karibik zeigt sich in der Trockenzeit von Dezember bis April von ihrer schönsten Seite. Die Besucherzahlen im November sinken erfahrungsgemäß ab November – ideal für alle, die dem grauen Winterhimmel Nordeuropas entfliehen möchten. Die Seychellen bezaubern Gäste in den Übergangsphasen: zwischen dem südhemisphärischen Sommer (Oktober bis April) und der kühleren Jahreszeit (April bis Oktober), was in etwa unserem Herbst und Frühjahr entspricht. Wie es sich für ein Traum-Reiseziel gehört, bietet die Südsee angenehme Temperaturen das ganze Jahr über – besonders schön zeigt sich die Region jedoch von Juli bis September.
Wie ist die Atmosphäre?
In Fort-de-France auf Martinique in der Karibik finden Sie eine lebhafte Mischung aus bunten Märkten, Stränden und dem üppigen Balata-Garten. Eine ganz ähnliche Energie hat auch Victoria, der Hauptstadt der Seychellen auf der Insel Mahé: Botanische Gärten, lokale Märkte und malerische Aussichten fügen sich dort zu einem charmanten Stadtbild zusammen. In Französisch-Polynesien hingegen betört die Hauptstadt Papeete auf der Insel Tahiti vor allem mit ihrem Street Food, an denen zum Beispiel frischer roher Fisch auf höchstem Niveau serviert wird.
Was kann man hier erleben?
Die Karibik pulsiert – Musik liegt hier buchstäblich in der Luft, herzlich und unwiderstehlich. Wer die warmen Nächte ausklingen lassen möchte, findet seinen Platz auf dem Wasser: Eine Fahrt entlang der Korallenriffe der Antillen, wo Lambi-Muscheln in den seichten Tiefen auf Entdeckung warten, ist ein fantastischen Erlebnis. Auf der anderen Seite der Welt wartet auf den Seychellen die Insel Praslin mit dem Vallée de Mai – einem Naturschutzgebiet, das zu Recht als einzigartig gilt. Was der Wald an Land verspricht, spiegelt sich im Wasser wider: Die Meere rund um die Seychellen sind bekannt als einige der schönsten und artenreichsten weltweit. Beim Inselhopping in der Südsee lohnen sich der Aufstieg zum Belvedere-Lookout auf Moorea für einen weiten Blick über die Insel oder der Besuch des Fakarava-Atolls, wo das Schnorcheln mit Riffhaien und Rochen zu einem echten Erlebnis wird.
Welche Sehenswürdigkeiten darf man nicht verpassen?
In der Karibik wartet auf Grand Cayman eine Kuriosität der besonderen Art: Hell („Hölle“) – ein Gebiet nahe West Bay, dessen schwarze Kalksteinformationen einer anderen Welt zu entstammen scheinen. Ein Besuch im dortigen Postamt und eine Postkarte „direkt aus der Hölle” gehören zum Pflichtprogramm. Auf den Seychellen führt kein Weg an der Sans Soucis Road vorbei: Uralte Tamanu-Bäume säumen die Strecke, historische Denkmäler erzählen von einer reichen Vergangenheit. In Französisch-Polynesien ist es die Avea Bay auf der Insel Huahine, die in Erinnerung bleibt – üppige Vegetation, weißer Sand, kleine Koralleninseln im türkisfarbenen Wasser. Eine Landschaft wie im Paradies.
Wo sind die besten Strände und Badestellen?
Die Karibik bietet einige der schönsten Strände der Welt bereit: Shoal Bay an der Nordküste von Anguilla, Lighthouse Beach im Archipel der Bahamas und der Anse Diamant auf Martinique, von dem aus sich der markante Felsen Rocher du Diamant am Horizont abzeichnet. Auf den Seychellen führt der Weg unweigerlich nach La Digue – autofrei, ruhig, mit dem Strand Anse Source d’Argent, der regelmäßig in den weltweiten Bestenlisten der schönsten Badestellen auftaucht. Französisch-Polynesien überrascht: Tahiti selbst ist keine klassische Strandinsel – dafür öffnet sich die Unterwasserwelt hier zu einem der artenreichsten Meeresökosysteme der Erde. Wer weiße Sandstrände sucht, findet sie auf den vorgelagerten Motus und Nachbarinseln, die sich per Boot erreichen lassen. Ein Ausflug auf eines dieser kleinen Koralleneilande – das türkisfarbene Wasser, die Stille, das Gefühl, am Ende der Welt angekommen zu sein – gehört zu den Momenten, die man nicht so schnell vergisst.
Was steht auf der Speisekarte?
Colombo de Poulet in der Karibik – ein würziges Hühnchengericht, das die kreolische Küche auf den Punkt bringt. Auf den Seychellen ist Cari Coco die lokale Spezialität: Fisch, langsam in Gewürzen und Kokosmilch geschmort, begleitet von frischen Früchten und Aromen, die man so schnell nicht vergisst. Ähnlich aromatisch zeigt sich Französisch-Polynesien: Fafa-Hähnchen in Kokos und roh marinierter Fisch, der es spielend mit seinen südamerikanischen Verwandten aufnimmt – leicht, frisch, unwiderstehlich.
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