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So gelingen Ihnen die besten Tierfotos

Unsere Tipps für die schönsten Begegnungen mit der Kamera

„Es kommt auf das Timing an. Zu früh ist zu früh, zu spät ist zu spät!” Die Worte des französischen Chansonniers Jules Jouy treffen kaum irgendwo so genau wie in der Wildtierfotografie. Ein Eisbär, der hinter einer Schneewehe auftaucht. Ein Wal, der die Oberfläche durchbricht. Ein Pinguin, der sich dem Beobachter zudreht. All das geschieht in Sekunden – und wer nicht bereit ist, schaut nur noch dem Moment nach, wie er vergeht. Ob Sie zum ersten Mal mit der Kamera auf Expedition gehen oder schon viele Reisen hinter sich haben: Entscheidend ist, was Sie mitbringen.

Seien Sie …

… neugierig und aufmerksam

Bevor die Reise beginnt, lohnt es sich, die Tierwelt Ihres Reiseziels besser kennenzulernen. Was fressen Adeliepinguine? Wo ziehen Buckelwale ihre Bahnen? Wie erkennt man die Spuren eines Eisbären im Schnee? Vor Ort kann ein Experte aus dem Expeditionsteam diese Zusammenhänge lebendig machen – und Ihnen zeigen, worauf es zu achten gilt: eine Feder, eine Spur, ein Bereich, der besonders gern zum Jagen genutzt wird. Dieses Grundverständnis ist nicht das Offensichtlichste bei der Fotoausrüstung. Aber es ist womöglich das Wichtigste.

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… geduldig und hartnäckig

Warten, beobachten, weitergehen, zurückkehren, noch einmal warten. Wilde Tiere lassen sich nicht dirigieren – aber sie gewöhnen sich an eine ruhige, geduldige Präsenz. Mit der Zeit wächst die Chance, genau im richtigen Moment da zu sein. Der Schweizer Naturforscher Robert Hainard, der Zehntausende von Stunden mit der Beobachtung wilder Tiere verbrachte, brachte es auf den Punkt: „Man muss geduldig sein, bis alle Chancen des Glücks erschöpft sind.“

Haben Sie …

… Fantasie

Das beste Foto entsteht oft schon im Kopf, bevor der Auslöser gedrückt wird. Wie fällt das Licht? Was nennen Wildtierfotografen die „goldene Stunde” – jene weichen Minuten kurz vor Sonnenauf- oder -untergang, in denen jedes Fell, jede Feder, jede Wasseroberfläche anders leuchtet? Und welchen Ausschnitt wählen Sie: das Tier im weiten Kontext seiner Landschaft oder ein nahes Porträt in einer charakteristischen Pose? Wer sich diese Fragen vorher stellt, ist im entscheidenden Moment freier.

… die Ausrüstung im Griff

Einen Grizzlybären in Alaska vor der Linse zu haben oder einen Buckelwal vor der Antarktischen Halbinsel – das sind Momente, die vielleicht nicht wiederkommen. Deshalb gilt: Kamera griffbereit, Akku geladen, Speicherkarte leer, Objektive sauber, Tasche wasserdicht. Und üben Sie vorher, bis alles sitzt. Keines der Tiere vor Ihrer Linse wird warten, während Sie in der Bedienungsanleitung blättern.

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Ein paar technische Tipps

Gehen Sie auf Augenhöhe mit Ihrem Motiv – oder noch tiefer. Das gibt dem Tier Präsenz und Würde im Bild. Wählen Sie einen ruhigen, einheitlichen Hintergrund und öffnen Sie die Blende weit, damit er weich verschwimmt. Beim Fotografieren mit dem Zoom gilt: Verschlusszeit rauf. Bei einem 200-mm-Objektiv mindestens 1/200 Sekunde, sonst schleicht sich Verwacklung ein. Und fokussieren Sie immer auf die Augen – sie sind der Spiegel des Moments.

Jetzt noch einmal tief durchatmen. Und dann: einfach auf den Auslöser drücken.

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​Unvergessliche Begegnungen mit der Kamera festhalten

Auf einer PONANT-Kreuzfahrt begegnen Sie der Tierwelt von Arktis und Antarktis aus nächster Nähe – begleitet von erfahrenen Naturführern, die wissen, wo und wann sich der Moment ergibt.

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