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Welche griechische Insel ist Ihr Traumziel?

Voyage dans les iles grecques

Unsere Auswahl der schönsten unbekannten Inseln

Griechenland ist mehr als eine Destination – es ist ein Archipel der Möglichkeiten. Weißgetünchte Dörfer, wilde Landschaften zwischen Land und Meer, jahrhundertealte Traditionen: Wer sich auf eine Reise ins Herz der Ägäis einlässt, findet nicht Sehenswürdigkeiten, sondern Momente, die nachwirken. Gäste, die mit PONANT die griechischen Inseln erkunden, erleben ein Griechenland jenseits der bekannten Postkartenmotive.

Verborgene Inseln mit wilder Schönheit

Mykonos und Santorin kennt jeder. Doch die Ägäis hält ihre schönsten Geheimnisse woanders verborgen. Aus tiefblauem Wasser ragen Inseln empor, deren steile Felsen und auffallende Gesteinsformationen an vergangene Zeiten erinnern. Zeiten, in denen die Natur den Menschen noch beeindruckte. Der erste Blick auf diese Landschaften wirkt fast unwirtlich. Der zweite bewirkt das Gegenteil: das Türkis des Wassers, die Stille der Buchten, die Abwesenheit von Trubel … alles spricht dafür, genau hier Halt zu machen.

Die Kykladeninsel Polyaigos gehört zu den bestgehüteten Schätzen der Ägäis. Die heute menschenleere Insel kann mit Ausflugsbooten zum Schnorcheln und Baden besucht werden. Eine Schnorchelrundfahrt führt von Bucht zu Bucht – vorbei an den bezaubernden Stellen Galazia Nera und Ammoura, hinein in die Meeresgrotten von Fanara. Wer lieber über die Insel streifen möchte, als sich auf dem Wasser rundherum zu bewegen, folgt den Pfaden der Ziegen, den einzigen Bewohnern der Insel, und wird mit Ausblicken belohnt, die Sie so schnell nicht vergessen werden.

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Die Insel Folegandros empfängt den Besucher eher zurückhaltend. Die kargen Hügel, die schroffen Felsen, die terrassenähnlichen Steinmauern – auf den ersten Blick scheint die Insel sich zu verweigern. Doch es lohnt sich, sich hier ein wenig Zeit zu nehmen. Verborgene Buchten, felsige Kuppen, weite Panoramen – die Schönheit der Insel erschließt sich denen, die schauen. Und am Abend: ein Sonnenuntergang über der Ägäis, der keiner Worte bedarf.

Wer die Kykladen mit anderen Augen sehen möchte, fährt nach Volax auf Tinos. Mitten in einer mondartigen Landschaft liegen riesige, runde Granitblöcke – ein Kontrast, den die kleinen weißen Häuser ringsum nur unterstreichen. Ein Bild, das so perfekt ist, dass es das Urlauberherz aufgehen lässt.

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Griechische Küche: mehr als nur „Essen“

Inmitten jeder griechischen Siedlung steckt eine Kultur der Gastfreundschaft, die sich am schönsten an den Tischen in den Tavernen zeigt. Griechische Küche braucht keine Gourmet-Tempel, sondern Tische mit wackeligen Stühlen auf der leicht schiefen Terrasse und Gerichte nach uralten Rezepten. Es geht um Geschmack, der aus der Landschaft kommt. Um Wein, der nach der Insel schmeckt, auf der er wächst.

In Cheronissos auf Sifnos oder im kleinen Fischerdorf Faros scheinen das Leben in den Tavernen seit den 1950er-Jahren das gleiche zu sein – und das ist ein Kompliment. Das Dekor mag schlicht sein. Die überwältigende Gastfreundschaft ist es nicht.

Auf Folegandros legt man eine Pause auf dem zentralen Dorfplatz ein, zwischen zwei kleinen Kirchen. Ein warmer Rakomelo, dazu Pasteli mit Sesam – mehr braucht es nicht für einen Moment, der in Erinnerung bleibt. Danach der Aufstieg zur Kirche der Panagia oder auf den Hügel darüber: der Sonnenuntergang, den man im Stillen erwartet, ist einer der schönsten der Ägäis.

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Spetses im Peloponnes ist eine andere Art Insel. Keine Autos, viel Jasmin, traditionelle Tavernen – hierher kommt, wer wirklich abschalten möchte. In der Patralis Psarotaverna oder der Tarsanas Fish Tavern am alten Hafen landet der fangfrische Fisch auf dem Teller. Die Mezze hier sind keine Vorspeise – sie sind eine köstliche Lebensart.

Geschichte und Tradition hautnah erleben

Eine Reise zu den griechischen Inseln ist auch eine Begegnung mit einem Volk, das seine Traditionen nicht ins Museum verbannt hat. Die kleinen weißen Kirchen, die sich durch den Archipel ziehen, sind kein folkloristisches Dekor – sie sind gelebte Wirklichkeit.
Tinos trägt den Beinamen „das orthodoxe Lourdes”. Wer die Panagia Evangelistria besucht, versteht, warum: Gläubige kommen von weit her, manche legen den Weg vom Hafen auf Knien zurück. Das 1830 errichtete Heiligtum beherbergt eine mit Schmuck überhäufte Ikone – ein Ort, an dem der griechisch-orthodoxe Glauben nicht abstrakt bleibt.

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Auf Kythnos ist das Dorf Loutra seit Jahrtausenden für seine Thermalquellen bekannt. Das originale Badehaus existiert nicht mehr – doch die wohltuenden Eigenschaften des Wassers sind geblieben. Wer sich Zeit nimmt, kann die Jahrtausende griechischer Geschichte geradezu körperlich wahrnehmen.

Ebenso unvergesslich ist der Besuch von Monemvasia im südlichen Peloponnes. Das mittelalterliche Juwel, umgürtet von venezianischen Festungsanlagen, bezaubert mit verwinkelten Gassen aus Naturstein. Es ist leicht, zwischen von den Eindrücken und Ausblicken der unterschiedlichen Terrassen das Gefühl für die Zeit zu verlieren. Und wer den Weg nach unten findet, kehrt nicht ohne eine Flasche Malvasia-Wein, einen Flakon lokalen Olivenöls oder einem Glas Honigmet zurück.

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Crédits photos : © Istock

Tourisme : Nouvelle-Calédonie, vue rapprochée sur le lagon turquoise avec l'île du pin en arrière plan

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