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Wann ist die beste Reisezeit für Mittelamerika?

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Mittelamerika: Immer eine Reise wert

Ob Maya-Stätten, koloniale Altstädte oder dichte Regenwälder – Mittelamerika ist eine Region, die auf jeder Reise neue Facetten zeigt. Vom Guatemala bis Panama, von der Weite des Pazifiks bis zu den Karibikinseln: Die Vielfalt dieser Destination begeistert selbst erfahrene Reisende immer wieder neu. Hier erfahren Sie, wann die beste Zeit ist, um die Schätze Mittelamerikas zu entdecken.

Die Pazifikküsten Mittelamerikas

Die amerikanische Kordillere schützt die Pazifikküste vor dem Klima der Karibik – und sorgt so für eine üppige Vegetation und weitgehend unberührte Strände. Die Spuren des Kolonialismus und zahlreiche UNESCO-Welterbestätten sind hier allgegenwärtig. Es ist leicht, sich von La Antigue verzaubern zu lassen: Die Stadt liegt auf 1.500 Metern Höhe und wird von den Vulkanen Guatemalas eingerahmt.

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La Antigua, Guatemala

In der Trockenzeit von November bis April herrschen ideale Voraussetzungen für eine Reise in diese Region. Wanderungen auf die Vulkane profitieren von klarer Luft und angenehmen Temperaturen, die Strände laden zum Verweilen ein, und Fauna und Flora der Tropen zeigen sich in ihrer ganzen Fülle. Buckelwale ziehen entlang der guatemaltekischen Küste, und die Sichtverhältnisse unter Wasser sind schlicht makellos. Wer mehr sucht als Natur, findet hier auch sie: indigene Gemeinschaften wie die halbnomadischen Emberá empfangen Besucher für Begegnungen, die einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Die Regenzeit hat ihre eigenen Qualitäten – besonders für Naturliebhaber und Surfbegeisterte. Der Nationalpark Manuel Antonio in Costa Rica gehört in dieser Jahreszeit zu den aufregendsten Küstenabschnitten der Region. Im Nachbarland Panama locken ähnliche Reize – und hier können Sie den berühmten Panamakanal per Schiff passieren.

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Der Panamakanal

Mittelamerika an der Karibikküste

Die Karibikseite Mittelamerikas gehörte zur Welt der Maya. Die Halbinsel Yucatán liegt heute in Mexiko, doch in vorkolumbianischer Zeit erstreckte sich das von dieser Hochkultur besiedelte Gebiet über Belize, Guatemala, Honduras und El Salvador. Yucatán beherbergt einige der beeindruckendsten Maya-Stätten überhaupt – viele davon UNESCO-Welterbe. Ein Besuch der Tempel und Paläste von Palenque oder Uxmal ist ein eindrucksvolles Erlebnis.

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Die Stadt Uxmal, Yucatán

Auch hier empfiehlt sich die Trockenzeit für Ausflüge in das Innere der Region. Der Februar ist besonders günstig: Der Himmel ist klar, das öffentliche Leben findet draußen statt. Die Kolonialstadt Mérida – auf einem Maya-Fundament erbaut – ist heute Hauptstadt der Region und verbindet antike Geschichte mit lebendiger Gegenwart. Die Hafenstadt Campeche hingegen hat etwas Abenteuerliches: mit ihren Befestigungsanlagen, die einst Piraten abhalten sollten, und den bunten Häusern in engen Gassen. Weiter östlich warten die Maya-Stätten von Copán, Quiriguá und die Pyramiden von Tikal. Zwischen November und April sind zudem die Tauchreviere vor Belize legendär – allen voran das Blue Hole, einer der bekanntesten Tauchplätze der Karibik.

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Das Great Blue Hole, Belize

Wer in der Regenzeit reist, erlebt dafür etwas anderes: Buckelwale, die in den Karibikgewässern ihre Jungen zur Welt bringen, und Lederschildkröten. Die Region ist zu dieser Zeit deutlich ruhiger – ein Vorzug, der seinen Preis hat: Einige Maya-Stätten sind dann nur schwer zugänglich.

Die Inseln der Karibik

Lebensfreude und Farbe bestimmen die Atmosphäre der Großen und Kleinen Antillen. Kuba zieht das ganze Jahr über Reisende an, doch jede der Dutzenden Inseln der Region erzählen ihre eigene Geschichte. Badespaß der besonderen Art gibt es in den türkisfarbenen Lagunen von Saint-Martin und den Britischen Jungferninseln, in den Grotten und Naturbecken von Virgin Gorda. Die Dominikanische Republik überrascht mit einer Vielfalt, die kaum zu fassen ist: Buckelwale, lebhafte Feste, wechselnde Landschaften und die ansteckende Lebensfreude der Menschen hier. Die ersten drei Monate des Jahres sind die beste Zeit für einen Besuch – mit idealem Wetter und einem gut gefüllten Kulturkalender.

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Saint-Martin, Französische Antillen

Die geschützten Strände Nicaraguas, die Wale vor El Salvador, die Wasserfälle und Kiefernwälder von Honduras, die Kaffee- und Kakaoplantagen Guatemalas, der üppige Mangrovenwald Costa Ricas – Mittelamerika lässt sich nicht mit wenigen Worten zusammenfassen. Die Vielfalt begeistert bei jeder Reise von Neuem.

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