Auf den Spuren großer Entdecker
Die Explorer-Schiffe der PONANT Flotte sind benannt nach französischen Forschern und Entdeckern. Drei von ihnen stellen wir hier vor.
Samuel de Champlain, Jean-François de Lapérouse und Jean-Baptiste Charcot haben eines gemeinsam: Sie alle wagten sich in unbekannte Regionen und entlegene Gebiete der Welt.
Samuel de Champlain, der Gründer der Stadt Québec
Navigator, Kapitän, Geograph, Entdecker: Samuel de Champlains Leben gehörte dem Meer. 1567 in Brouage als Sohn eines Seemanns geboren, begann er seine ersten Reisen im Dienst Spaniens. Mit seinem Onkel sah er Mexiko, Kolumbien und Bermuda. Um 1602 ernannte ihn König Heinrich IV. zum Königlichen Geographen Frankreichs.
Aymar de Chaste lud ihn ein, Neufrankreich zu erkunden – mit dem Ziel, für die französische Krone einen Handelsposten zu errichten. Auf jener ersten Reise folgte Champlain dem Sankt-Lorenz-Strom bis in das Gebiet, in dem später die Stadt Montréal gegründet werden sollte. 1608, auf seiner dritten Expedition, fand er den Ort, an dem er sich niederlassen würde: Am 3. Juli desselben Jahres wurde Québec gegründet. Als Gouverneur blieb er dort bis zu seinem Tod im Jahr 1635. Und die Provinz Québec hat ihre französische Seele nie verloren.
La Pérouse – eine Expedition ohne Rückkehr
Jean-François de La Pérouse trat mit 15 Jahren in die französische Marine ein, der Siebenjährigen Krieg brachte ihn bis in die Provinz Québec. Von 1772 bis 1776 unternahm er seine ersten Expeditionen in den Indischen Ozean und auf die Antillen. Mit 40 Jahren bot ihm Ludwig XVI. die Chance seines Lebens: die Leitung einer Weltumsegelung mit dem Auftrag, französische Stützpunkte im gesamten Pazifik zu errichten – von der Westküste Nordamerikas bis nach Australien.
Mit zwei Schiffen, der La Boussole und der L’Astrolabe, brach Lapérouse zu einem Abenteuer auf, von dem er nicht zurückkehren sollte. Im Februar schickte er aus dem damals neu begründeten Sydney die weiteren Reisepläne in die Heimat: nach Tonga, Neukaledonien, zu den Salomonen sollte es gehen. Doch keines dieser Ziele haben er und seine Mannschaft je erreicht. 1788 gingen er und seine Besatzung bei Vanikoro, den heutigen Salomonen, unter. Was genau geschah, ist nicht überliefert.
Charcot: Abenteurer, Forscher, Kommandant
Jean-Baptiste Charcot wurde 1867 als Sohn des berühmten Neurologen Jean-Martin Charcot geboren, und wurde, dem Wunsch seines Vaters folgend, zunächst Arzt. Mit 26 Jahren baute er sein erstes Schiff: die Pourquoi-Pas?, ein Name, der ihn sein Leben lang begleiten sollte. Der Ozeanograph suchte stets die Grenze des Möglichen. 1902 überquerte er erstmals den Polarkreis. Im Jahr darauf leitete er die erste französische Antarktis-Expedition und führte seine Mannschaft über den Atlantik bis nach Brasilien, dann weiter nach Ushuaia.
Bei Temperaturen von bis zu -30°C trug Charcot eine Fülle an Daten über Fauna und Flora zusammen – ein wissenschaftlicher Schatz, der das Wissen über den Weißen Kontinent erheblich erweiterte. Etwa 1000 Kilometer Küstenlinie waren kariert worden, die wissenschaftlichen Ergebnisse füllen schließlich 18 Bände.
1908 kehrte er zu einer zweiten Expedition in die Antarktis zurück und entdeckte die Insel, die heute seinen Namen (und den seines Vaters) trägt. Die Menge der wissenschaftlichen Daten, die auf dieser Expedition zusammengetragen wurden, übertrafen den Erfolg der ersten Expedition deutlich: Charcot kartierte etwa 2000 Kilometer Küstenlinie und brachte genug Daten zurück, um 28 neue Bände mit Erkenntnissen zu füllen.
In die Antarktis kehrt Charcot nach der zweiten Reise nicht zurück, aber seine Faszination für die Polargebiete blieb: Mehrfach reist er in arktische Gebiete, erforschte insbesondere Ostgrönland. Bis September 1936, als er vor der Küste Islands ertrank, widmete er sein Leben der Erforschung der Polregionen unseres Planeten.
Diese drei Männer teilten mehr als den Mut zur Fahrt ins Ungewisse. Ihr Forscherdrang führte Sie zu neuen Ufern, immer im Bestreben, den Planeten, auf dem wir leben, besser zu verstehen. Sie hinterließen Karten, Geschichten und ein Erbe, das bis heute nachwirkt – und uns einlädt, auf ihren Spuren weiterzugehen.
Folgen Sie den Spuren der Entdecker
PONANT führt Sie dorthin, wo die Welt noch Geheimnisse hat – abseits bekannter Routen, auf den Spuren großer Entdecker.


