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Antarktis: die Reise meines Lebens

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Warum lohnt sich eine Reise in die Antarktis? Und wie wird aus dem Traum Wirklichkeit?

Wer sich entscheidet, die Antarktische Halbinsel zu bereisen, bricht nicht einfach zu einer weiteren Reise auf. Eine solche Reise tatsächlich zu unternehmen ist etwas, das sich in Worte kaum fassen lässt – und das man dennoch sein Leben lang nicht vergisst. Es gibt viele gute Gründe, die Antarktis zu bereisen, und einiges, was man vor dem Aufbruch wissen sollte. Hier ist das Logbuch für eine gelungene Expedition.

1. Eine Antarktis-Expedition: Aufbruch in eine unbekannte Welt

Ans Ende der Welt zu reisen bedeutet, ins Unbekannte aufzubrechen. Es bedeutet, die eigenen Grenzen zu verschieben – über Feuerland hinaus, über Ushuaia hinaus, den südlichsten bewohnten Ort der Erde. Die von der Menschheit bewohnten Orte bleiben zurück. Und vor dem Reisenden erscheint ein Kontinent, dessen bloßer Name bereits Ehrfurcht auslöst – noch bevor man aufgebrochen ist, noch bevor das Schiff den Hafen verlässt.

2. Auf den Spuren großer Entdecker 

Sir Ernest Shackleton liegt in Grytviken begraben, einer ehemaligen Walfangstation in Südgeorgien – ein stiller Ort, der von Mut, Zähigkeit und Abenteuerlust erzählt. Polarforscher Jean-Baptiste Charcot hinterließ seine Spuren von Port Lockroy bis zur Marguerite Bay, auf der Pléneau-Insel und in Port Charcot, wo die Überreste seines ersten Winterquartiers noch heute zu finden sind. Im Neko Harbour folgt man den Wegen des Belgiers Adrien de Gerlache. Und wer die Drakestraße überquert, benannt nach dem englischen Abenteurer Sir Francis Drake, weiß: Hier schrieben die Entdecker Geschichte.

3. Sich wie der einzige Mensch auf der Welt fühlen …

Den Fuß auf die Eislandschaften der Antarktischen Halbinsel zu setzen ist wie das Betreten eines anderen Planeten. Zunächst bringt es Gewissheiten und Gewohnheiten aus dem Gleichgewicht: die Polarkälte, die unendliche Weite, die absolute Stille. Dann geschieht etwas Merkwürdiges. Die Reinheit dieser Welt, ihre fast übernatürliche Atmosphäre, beginnt zu wirken. Manche nennen es mystisch, andere spirituell, aber fast niemand kann sich den überwältigenden Eindrücken entziehen. Charcot schrieb: „Wer in diese Gegenden vorgedrungen ist, fühlt seine Seele emporsteigen.“ Dieser Satz klingt weniger pathetisch, wenn man es selbst fühlt.

4. … und unglaublich klein

Hinter den grünen Wiesen Südgeorgiens und den Falklandinseln öffnet sich die Antarktis in ihrer ganzen Wucht. Keine Bäume, keine Pflanzen – nur weiße Inseln mit scharfen Felsen, vor der Kulisse der Kordilleren der Antarktischen Halbinsel. Vom Deck des Schiffes aus oder bei Zodiac®-Ausflügen entfaltet sich ein Schauspiel, das in seiner Erhabenheit kaum zu fassen ist: die treibenden Eismassen der Wilhelmina Bay, der schwarze Sand der vulkanischen Strände von Deception Island, die Tafeleisberge des Weddellmeeres, der enge Korridor des Lemaire-Kanals – eingerahmt von Gletschern, die so alt sind wie die Zeit selbst. Eine Erfahrung, die demütig macht. Auf die beste Art.

5. Einer unglaublichen Tierwelt ganz nah kommen

Der eigentliche Schlüssel zum Reichtum der Antarktis ist ein winziges Lebewesen, das hier in unfassbaren Mengen vorkommt: Krill. Diese kleinen Krebstierchen wimmeln in den Gewässern rund um die Halbinsel – und sind die Basis für das ganze Ökosystem. Buckelwale, Zwergwale, See-Elefanten, Pelzrobben und Pinguine sind die einzigartigen Bewohner dieser Polarregion. Mit einem Team erfahrener Naturführer an Bord begegnet der Besucher verschiedenen Pinguinarten: Adélie-, Königs-, Zügel- und Eselspinguinen. Und wer Glück hat, trifft auf eine Gruppe Seeleoparden, die sich träge auf dem Meereis räkeln – jede Begegnung ist ein Moment, den man nicht planen kann und der genau deshalb so kostbar ist.

Eine Reise ans andere Ende der Welt, um den südlichsten, eisigen Kontinent in seiner ganzen Wucht zu erleben… Sind Sie bereit?

6. Den äußersten Süden erreichen

Die Reise beginnt in Chile oder Argentinien. Nach einer Nacht in Santiago oder Buenos Aires geht es auf dem Landweg nach Ushuaia – dem entlegensten bewohnten Winkel dieses Planeten, dem sogenannten „Ende der Welt”, die Hauptstadt Feuerlands. Von hier legt ihr Schiff ab, und die Zivilisation bleibt zurück. PONANT-Gäste wählen zwischen einer direkten Expedition zur Antarktischen Halbinsel, einer großen Südschleife über die Falklandinseln und Südgeorgien mit ihrer außergewöhnlichen Tierwelt – oder, für jene, die noch weiter gehen möchten, einer Expedition jenseits des Polarkreises an Bord der Le Commandant Charcot. Jeder Schiffsreisende überquert die legendäre Drakestraße –benannt nach dem englischen Freibeuter Sir Francis Drake –, ein Übergang, der für jeden Antarktis-Gast zum Initiationsritus wird.

7. Das Timing ist entscheidend

Nur fünf Monate im Jahr kann die Antarktis wirklich bereist werden: von November bis März, wenn der antarktische Sommer die Temperaturen erträglich macht und das Meereis einen leichteren Zugang ermöglicht. In dieser Zeit balzen Pinguine, Vögel brüten, die Natur bietet einen unvergesslichen Anblick. Das Zeitfenster ist schmal. Was es birgt, ist umso größer.

8. Sicher und verantwortungsbewusst reisen

Eine Expedition in die Antarktis verlangt höchste Sorgfalt – und PONANT trägt dieser Verantwortung Rechnung. Als Mitglied der International Association of Antarctic Tour Operators (IAATO) verpflichtet sich PONANT zur vollständigen Einhaltung aller Sicherheits- und Umweltstandards: Begrenzung der Personenzahl in Landegebieten, professionelle Begleitung der Gäste, Abfallmanagement, technische Sicherheitsprotokolle. Grundlage ist nicht zuletzt der Antarktisvertrag – ein Regelwerk, das diese einmalige Wildnis schützt, damit sie wild und unberührt bleibt.

9. Sorgfältig packen

Eine Antarktis-Expedition stellt andere Anforderungen an das Gepäck als eine klassische Kreuzfahrt. Im Mittelpunkt stehen eine robuste Wanderausrüstung und Hilfsmittel zur Beobachtung der Umgebung. Unverzichtbar: ein Paar wasserdichte Gummistiefel, mindestens wadenhoch, mit rutschfester Sohle – für Ausflüge auf unwegsamem Gelände und für Landgänge, bei denen man durch eiskaltes Flachwasser watet. Trekkingstöcke sorgt auf unbeständigem Untergrund für Sicherheit.

Wer bei Landgängen optimal beobachten möchte, sollte eine hochwertige Sonnenbrille mit UVA- und UVB-Schutz dabei haben sowie ein Fernglas mit hoher Vergrößerung. Fotografen greifen zu einem 200-mm-Objektiv, um Tieraufnahmen aus respektvollem Abstand zu machen. Da die Bedingungen feucht sind, schützt ein kleiner wasserdichter Rucksack Ausrüstung und Kamera zuverlässig.

Bei der Kleiderwahl gilt: Die Bedingungen in der Antarktis können sich schnell ändern. Genauere Empfehlungen dazu finden sich in den Reiseunterlagen unter „Kleidungstipps” – sobald Sie sich entschlossen haben, auf der Reise ihres Lebens die Antarktis mit eigenen Augen zu sehen.

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