Zwei Küsten, zwei Charaktere: Costa Rica macht die Wahl schwer
Weißer Sand, eine unvergleichliche Artenvielfalt und ein tief verwurzeltes Bewusstsein für nachhaltigen Tourismus: Costa Rica zieht alle an, die sich nach unberührter Natur sehnen. Doch karibische Küste oder Pazifikküste – wie trifft man die Wahl? Wo liegt das Costa Rica, das man erleben will? Ein Wegweiser.
„Costa Rica bietet eine Begegnung mit einer überwältigenden, unmittelbaren und lebendigen Natur. Von Stränden aus schwarzem Vulkansand, entstanden aus jahrtausendealtem Gestein aus der Entstehungszeit der Landenge von Panama, bis hin zu riesigen Mangrovenwäldern von mehr als 30 Metern Höhe, deren Erkundung sich nach den Gezeiten richten muss.“
Die Ostküste Costa Ricas: die sanfte Seele der Karibik
Afro-karibische Dörfer, Naturschutzgebiete und von weißen Stränden gesäumte Küsten – die karibische Seite Costa Ricas hat eine wilde, urtümliche Ausstrahlung, die den Besucher vom ersten Moment an berührt.
Die Artenvielfalt Costa Ricas
Costa Rica nimmt gerade einmal 0,03 Prozent der Landfläche der Erde ein – beherbergt aber rund 5 Prozent der weltweiten Artenvielfalt, mit mehr als einer halben Million Tier- und Pflanzenarten.* Etwa 25 Prozent des Festlands und 30 Prozent der Meeresflächen des Landes stehen unter offiziellem Schutz. Eine bewusste Politik mit langer Tradition, die Gäste anzieht, die sich in echter, unberührter Natur erholen wollen. In einigen Nationalparks, darunter der Corcovado, ist die Begleitung durch einen offiziellen Guide vorgeschrieben.
* (Quelle: Ministerium für Umwelt und Energie Costa Rica)
Westküste Costa Ricas: Natur in ihrer intensivsten Form
Endlose Strände, Wellen, üppige Wälder und ein Abend, der das Versprechen des Tages einlöst: Die Pazifikküste Costa Ricas hat für jeden etwas zu bieten.
Die Reichtümer des Südwestens
Schwerer zu erreichen, aber umso lohnender: Die Halbinsel Osa im Süden der Pazifikküste birgt einige der bemerkenswertesten Naturräume Costa Ricas. Allen voran der Nationalpark Corcovado – ein außergewöhnliches Schutzgebiet, das laut SINAC (Nationales System für Schutzgebiete) 2,5 Prozent der weltweiten Artenvielfalt in sich vereint. Die Wälder hier erinnern an den Amazonas. Ein Guide ist für den Besuch obligatorisch.
Der unvergessliche Moment von Caroline Sanchez
„In der Bucht von Golfito, kurz nach Sonnenaufgang, begleiten manchmal Dutzende von Delfinen die Fahrt. Gäste sind tief bewegt, wenn sie mit der Tierwelt in Kontakt kommen. Manche Besucher sind tief bewegt, wenn sie ihre erste Familie von Brüllaffen hören oder ihr erstes Arapaar im Flug gegen die aufgehende oder untergehende Sonne sehen – oder in ihrem Nest sitzend, ein seltener Anblick.“
Crédits photos : ©PONANT/Julien Fabro ; ©StudioPONANT/Joanna Marchi ; Thibault Garnier ; iStock.
Mit PONANT nach Costa Rica
Die Naturschätze Costa Ricas entfalten sich am schönsten vom Wasser aus.


