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Chiles und Argentiniens Inseln am Ende der Welt

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Eine Reise zu besonderen Orten zwischen Atlantik und Pazifik

Es gibt Orte, deren Namen haben einen fast magischen Klang. Weil sie so abgelegen sind, dass die wenigsten sie je besuchen. Und in dieser Distanz leben die Mythen und Legenden.

Häufig sind solche Orte Inseln. Politisch gehören sie zu Chile oder Argentinien – aber tatsächlich sind sie eine eigene Welt. Wer hierher reist, begegnet Orten, die beeindrucken: Landschaften, die von den Kräften der Erde geschaffen wurde, Geschichte, die in Stein gemeißelt ist, und das Blau des Ozeans, das hier wirklich unendlich zu sein scheint.

Rapa Nui – die Osterinsel

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In der Sprache ihrer Bewohner heißt sie Rapa Nui – ein Name, der sowohl die Insel als auch ihre Sprache bezeichnet. Was sie weltberühmt macht: rund 900 Moai, jene gewaltigen, jahrhundertealten Steinstatuen, und das Rongo-Rongo, eine der rätselhaftesten Schriften Ozeaniens. Die Osterinsel und ihre Geheimnisse – jeder hat von ihnen gehört, kaum jemand kommt auf einer Reise hierher. Kein Wunder: Als äußerstes Ende des chilenischen Dreiecks mitten im Südpazifik gilt sie als eine der isoliertesten bewohnten Inseln der Welt. Seit 1995 steht sie auf der UNESCO-Welterbeliste, ihre archäologischen Stätten werden von den Rapa Nui sorgfältig bewahrt. Zu Chile gehört man hier nur dem Namen nach – und durch eine geteilte Zeitzone.

Einsame Inseln und ihre Schätze

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Die Bewohner der Insel Robinson Crusoe hingegen verstehen sich durchaus als Chilenen – als direkte Nachfahren der ersten Siedler des 19. Jahrhunderts. Die einzige bewohnte Insel des Juan-Fernández-Archipels – der außer der Robinson-Crusoe-Insel auch die Insel Alejandro Selkirk und die Insel Santa Clara umfasst – liegt nur 600 Kilometer vor der südamerikanischen Küste. Sie sind eher unbekannt, und doch: Was der Besucher hier findet, sucht seinesgleichen. Die biologische Vielfalt der Inseln ist so außergewöhnlich, dass sie den Beinamen „Galapagos der Flora“ tragen. Die Pflanzenarten, die hier wachsen, gibt es nirgendwo sonst auf der Welt. Auf den ersten Blick wirkt die Insel unwirtlich, und doch gibt es hier Menschen. Die rund 700 Bewohner der Insel leben mit dem Ozean – die Fischerei ist das Herzstück des Insellebens.

Inselleben und Pinguine auf Chiloé

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Ganz so eindeutig ist die Nahrungsmittelproduktion auf der Insel Chiloé – weiter im Süden –nicht verteilt. Hier teilen die Fischer ihre Welt mit den Bauern, die diese Region mindestens ebenso stark geprägt haben. Die Nähe zum Festland – kaum zwanzig Minuten mit der Fähre – verleiht Chiloé eine eigentümliche Qualität: das Lebensgefühl liegt irgendwo zwischen Insel und Festland. Ein kulturelles Miteinander der besonderen Art hat aus den Hauptstädten Ancud, Castro und Quellón Botschafter einer lebendigen Chiloé-Kultur gemacht: faszinierende Gastronomie, farbenfrohe Holzarchitektur, maritime Mythologie und eine tiefe Religiosität, die sich in Kirchen ausdrückt, von denen die meisten zum UNESCO-Welterbe zählen. Menschliche Eigenheiten hin oder her – die Pinguine, die man im Norden der Hauptinsel antreffen kann, schert das wenig.

Am südlichen Ende von Südamerika: Inseln zwischen zwei Welten

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Am Ende der Welt steht die Erde in Flammen. Der äußerste Süden, den sich Chile und Argentinien teilen, verdankt seinen Namen – Feuerland – seinem Entdecker Magellan. Als er sich 1520 diesen Küsten näherte, soll er zahlreiche Feuer gesehen haben, die von den Bewohnern entzündet worden waren. Kurz „Land des Rauchs“ genannt, wurde es zur Tierra del Fuego: eine Region aus Tausenden von Inseln, wo die Erde sich in zwei Ozeanen auflöst. Wer Fjorde liebt, sportliches Angeln oder Trekking sucht, steuert die Hauptinsel Isla Grande de Tierra del Fuego an – dort endet die Kordillere der Anden in einem Gebirgsmassif, das immerhin 2.469 Meter erreicht: die Cordillera Darwin. Von dort aus ist Kap Horn das nächste Ziel – oder vielleicht sind es die kleineren Inseln Dawson, Navarino, Hoste oder die Isla de los Estados, die mehr nach Ihnen rufen.

Am anderen Ende der Welt öffnen sich Inseln, die auf neugierige Reisende warten. Der Reiz des Besonderen steig mit der Entfernung. Und am Ende warten unvergessliche Momente.

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Mit PONANT zu den abgelegenen Inseln

Kap Horn, Chiloé, chilenische Fjorde – tief in die entlegenen Regionen Südamerikas.

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