Im Einsatz mit Conservation International
Einmal im Jahr entsendet die PONANT Foundation Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens auf Feldmissionen – als Unterstützung für lokale Akteure und als Chance, Solidarität, Sensibilisierung und Lernen miteinander zu verbinden. Im Herbst 2023 reisten unsere australischen Kollegen Silvia und Jason nach Neukaledonien. Hier erzählen sie, was sie dort erlebten.
Conservation International in Neukaledonien
Thomas lebt seit rund zehn Jahren in Neukaledonien. Als Meeresbiologe mit Spezialisierung auf Korallenriff-Ökologie und Ressourcenmanagement kennt er den Archipel wie kaum jemand sonst. Cédric leitet das terrestrische Programm. Beide arbeiten für Conservation International in Neukaledonien – und beide wurden für Silvia und Jason zu engagierten, leidenschaftlichen Gastgebern während dieser zwei Wochen in Melanesien.
Schützen und stärken
Das Leben der Menschen zu verbessern, indem Ozeane, Wälder und lebende Ökosysteme bewahrt werden – das ist der Auftrag der NGO Conservation International. Seit 1996 ist die Organisation in Neukaledonien tätig und arbeitet eng mit lokalen Gemeinschaften, Regierungen und zahlreichen Partnern zusammen, um das marine und terrestrische Ressourcenmanagement des Archipels zu stärken. Die 2018 gegründete PONANT Foundation schloss sich der NGO unmittelbar an, um gemeinsam für den Schutz der neukaledonischen Küstengebiete zu arbeiten.
Rund um Nouméa: Pflanzen und Restaurieren
Nach einem kurzen Aufenthalt in der Hauptstadt – einem Spaziergang entlang der Baie des Citrons, einem Aufstieg zum Aussichtspunkt im Naturpark Ouen-Toro und einem Ausflug auf die Île Signal – beginnt für Silvia und Jason die eigentliche Arbeit. Das Programm ist dicht: Mangroven- und Brandschutzpflanzungen, Aufklärungstage für lokale Gemeinschaften, Waldrestaurierungsprojekte zur Reduzierung von Bodenerosion.
„Man spürt, dass es eine echte Verbindung zur Umwelt gibt. Das lässt uns über unsere eigene Lebensweise nachdenken – und darüber, wie weit wir uns vom Leben mit der Natur entfernt haben.“
Jason
Weiter nach Norden – auf dem Weg zur Nachhaltigkeit
Nach einer tropischen Auszeit auf der Île des Pins beginnt für Silvia und Jason ein Road-Trip in den Norden von Grande Terre – in abgelegene, ruhigere Regionen. Auf dem Programm: die Baie des Tortues, ein uralter Trockenwald und Einblicke in die Unterwasserwelt.
Die Zeit des Abschieds ist gekommen. Vom Leuchtturm Amédée aus – dem letzten Ausflug vor der Abreise – lassen Silvia und Jason die vergangenen zwei Wochen Revue passieren. Sie nehmen die Erinnerung an ein herzliches Volk mit nach Hause – und das tiefe Gefühl, durch all die geteilten Erfahrungen und Begegnungen verändert worden zu sein.
„Es ist erstaunlich zu sehen, wie die Nachfahren der Ureinwohner Seite an Seite mit den Caldoches arbeiten – den Kaledonier europäischer Herkunft – und wie ihr gemeinsames Wissen Großartiges bewirkt. Eine Inspirationsquelle, davon bin ich überzeugt, für Australien und unsere First Nations.“
Jason
Fotocredit: ©PONANT / J. Davey ; ©PONANT / S. Ilgova ; © iSotck
Mit PONANT nach Melanesien
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